Der Körper und seine Botschaften - auch die Zehen sprechen

Welcher Zeh spricht wie - In diesem Beitrag geht es um den Ätherzeh

Wie verankert und stabil Du in Deinem Fundament bist, oder wie sehr Du Dich vielleicht gerade neben der Spur befindlich fühlst, oder vielleicht heute einfach nur mit dem falschen Fuß aufgestanden bist, - Dir den großen Onkel angeschlagen hast.... an den eigenen Füßen und Zehen schon kannst Du sehen was gerade mit Dir los ist.


Herzlich willkommen, hier bei mir im Schreibkontor.

Ich freue mich, dass Du heute wieder dabei bist. Mit meiner Beitragsreihe "Der Körper und seine Botschaften" lade ich Dich ein, mit mir einzutauchen in die Welt der Nachrichten aus dem Seelenbereich, der Sprache und Botschaften auch der Energetik.   

Über Zusammenhänge in Seele, Emotion, Psyche, Geist und Körper zu schreiben, wie ich es in der Reihe "Der Körper und seine Botschaften" tue, - bedeutet, einem Teilgebiet der Medizin, in welchem es um die Wechselwirkungen zwischen Psyche („Atem, Hauch,   Seele“) und Körper (von soma „Leib, Körper“) geht, Raum zu geben. Die sogenannte Psychosomatik beschäftigt sich mit den (meist unbewussten) psychischen Einflüssen und Prozessen, die im Menschen vonstatten gehen, und körperlich in Erscheinung treten. (Phänomene, Symptome, und Vorgänge).

Mit diesen Beiträgen möchte ich Dich darin bestärken, auch an Dir wahrzunehmen wie tatsächlich alles miteinander verbunden ist.

Interessierst Du Dich in Sachen Erkenntnis für innere Wachstums- und Entwicklungschancen, dann mögen Dich diese Artikel noch inspirieren, und im Rahmen Deiner Persönlichkeitsentwicklung begleiten. Es sei hinzugefügt, dass sie weder ärztliche, noch heilpraktische, psycho- oder physiotherapeutische Beratung oder Behandlung ersetzen.


Es ist der Körper als Überbringer "geschaffener Manifestationen", der den Menschen einlädt anzuschauen, anzuhören, zu fühlen, und am Ende wieder etwas mehr über sich selbst verstanden zu haben. Auf diese Weise noch vollständiger, und wieder ein Quantum gesünder zu sein, ist in der heutigen Zeit manchmal sehr viel mehr als eine Option. Denn das Bewusstsein für Gesundheit und Krankheit hat vor allem in den letzten Jahren Aufwind bekommen.


Auf gehts also, die spannende Reise in die Welt des "Zehenlesens" erwartet Dich.

Bist Du schon so angetan, dass Du Dir bereits die Schuhe und Socken von den Füßen ziehst, um voll mitgehen zu können?

In diesem ersten Beitrag zum Thema Zehen geht es um den großen Zeh. Manche nennen ihn gemeinhin liebevoll auch den großen Onkel, was - so steht es geschrieben - mit einer französischen Verwechslung des Begriff "Ongle" zu tun haben soll. Das französische Wort Ongle bedeutet Zehennagel.

Ob nun großer Onkel, Daumenzeh, oder großer Zeh, - der Großzeh ist bei den meisten Menschen ein stattliches Ding, und nimmt man alle Zehen zusammen, dann fällt insbesondere bei einem Babyfuß auf, dass der Zehenbereich eine ganze Menge mehr Platz in Anspruch nimmt als die Ferse es tut. Diese Formgebung auch in Sachen Schuhe zu berücksichtigen, ist durchaus wichtig, soll der Fuß sich gesund und optimal entwickeln können. Allgemein läuft die Fußbildung parallel zur körperlichen Entwicklung, - erst wenn also der Mensch ausgewachsen ist, dann ist es auch der Fuß.


Zunächst ein kurzer Ausflug in die beschreibende Lehre von Aufbau, oder Gestalt (Morphologie) des menschlichen Großzeh:

Die Großzehe wird auch Hallux genannt. Sie befindet sich auf der medialen, also der Innenseite des Fußes, ist der erste Zeh, und besteht aus zwei sogenannten Phalangen. Alle Zehen machen als Endglieder des Fußes den finalen Abschluss der unteren Extremität aus. Alle fünf Zehen bestehen aus mehreren, einzelnen Knochengliedern, die sogenannten Phalangen. Gemäß ihrer zu- oder abgewandten Position zum Körperzentrum, sind sie als Phalange proximal (Zehengrundglied), medial (Zehenmittelglied) oder als distal (Zehenendglied) bezeichnet.

Das Grundglied des großen Zehs bildet mit dem ersten Mittelfußknochen das Großzehengrundgelenk, und insgesamt ist es der große Zeh, welcher dem Fuß dazu verhilft, sich beim Gehen, Laufen, Springen, etc vom Boden abzustoßen. Durch ihn bekommt der Fuß eine weitere Hebelwirkung.

Im Volksmund höchst populär ist der Begriff Hallux valgus, - eine Fehlstellung, die den großen Zeh betrifft. Doch es gibt auch den Hallux varus und den Hallux rigidus, - letzterer ist eine Versteifung im Grundgelenk.


Der große Zeh ist wichtig. Denn seine Form, der Stand, und das Verhältnis zu den anderen Zehen, ist, was über den Menschen zu dem er gehört, bereits eine Menge aussagen vermag.

So heißt es, dass ein Mensch, der einen kräftigen großen Zeh hat, über eine stark entwickelte Fähigkeit der Verbalisierung verfügt, und entsprechend viel und oft reden kann.

Je größer der Großzeh im Verhältnis zu den anderen Zehen ist, und je eckiger der Zeh in seiner Kontur steht, desto mehr Überschuss an Äther ist dem Menschen zu eigen, und umso weniger neigt der Träger dazu, ein Blatt vor den Mund zu nehmen.

Hat der Zeh zudem eine kantige Form, die an einen Block erinnert, dann wird auch die Energie des Trägers wie ein kantiger Block daherkommen können, unverkennbar, aber auch ungefügig, verbissen, und dominant. Die Botschaft dabei ist, dass Verhandlungen überflüssig sind, es wenig bis nichts zu biegen oder zu brechen gibt, und dass jede Form von Energie kompromisslos ge-, entäussert wird, a la "Takt und Diplomatie, wozu?!"

Etwas anders wendet sich das Blatt, wenn nun aber seitlich eine Verdickung an der Zehenwurzel daherkommt, - die, sobald sie unübersehbar stark ausgeprägt ist, und zudem mit der Fehlstellung einhergeht, bei der sich der große Zeh weit zu den anderen Zehen herüberneigt. Denn diese Fehlstellung mit Verdickung spricht neben Hilfsbereitschaft auch für eine Neigung zur Unterordnung.

Bei einem sogenannten Hallux Valgus geht das Bedürfnis sich unterzuordnen zu Lasten der Persönlichkeit, bei der die eigenen Belange denen der anderen / der Umwelt untergeordnet werden.

Steht der Zeh an seinem Ende über dem Boden, statt aufzuliegen, ist ein Eigner geneigt sich der Wirklichkeit zu entziehen, - dann sind Tagträumerei oder Phantasie vorhanden, als eine willkommene Möglichkeit, sich der harten Alltagsrealität zu entziehen. DIe meisten Menschen nehmen diese Fähigkeit eher wohlwollend an. Ganz allgemein lässt sich sagen, dass der große Zeh, wenn er in seinem Endglied nicht mit der Erde in Verbindung steht, für einen Träger spricht, der seine Energie wenig bis gar nicht aus rein rationellen Gründen äußert. Für die Umwelt ist es dann oft kaum bis gar nicht nachvollziehbar, warum es beispielsweise zu einem "Ausbruch" kommt. den der Aufgebrachte zudem auch nicht erklären kann.

Läuft der Zeh eher spitz zu, was durchaus selten ist, wird die Energie sehr spitz und penetrant, wie ein Pfeil und unerwartet entäußert, wohingegen die runde Form darauf hindeutet, dass die scharfen Kanten von Äußerungen abgerundet, eher abgeflacht werden, bevor sie nach außen dringen. Dahinter kann eine taktische Fähigkeit stehen, aber auch die Angst vor eigener Meinungsäußerung, die, sollte sie im ganz übertriebenen Masse auftreten, in eine Art sklavischen Gehorsam münden kann.

Wird der Zeh zu seinem Ende hin breiter, steht das für einen Träger der dazu neigt, eher allmählich wenn auch energisch an Dinge heranzugehen, der je nachdem wie sich die Lage entwickelt, dann aber auch ein entsprechend größeres Sicherheitsbedürfnis hat.


Rechter oder linker Großzeh.... ?

Mit dem rechten Zeh geht es um alle Energien, die Qualitäten des Männlichen, Intellektuellen, und der Freude zugeordnet sind, wohingegen es beim linken Zeh um alle weiblichen Qualitäten, wie auch Gefühle und Kummer geht, die entäußert werden.

Tauchen über dem Zehenglied Hornhautverdickungen, werden Emotionsäußerungen entzogen.                                        Hornhautverdickungen auf dem Zehenglied weisen außerdem darauf hin, dass der Träger etwas tut, von dem er meint, dass es sich nicht gehört. An welchem Zeh sie erscheinen, gibt Hinweis auf das Thema.


Generell sind die Zehen in Verbindung mit dem oberen Körperbereich, insbesondere dem Kopf.

Der große Zeh (Hallux) ist mit dem Gehirn verbunden, - die anderen Zehen.... - das liest Du in den nächsten Artikeln :)


Arthrose im Zeh, auweh.

Worum geht es eigentlich und im Grunde bei arthritisch - arthrotischen Symptomen? Alte Wissensschätze weisen darauf hin, dass es dabei um ein sich verselbständigt habendes Bedürfnis nach Anerkennung und Liebe geht, - ein Bedürfnis, welches mit allen Mitteln erreicht werden will, und wo die große Sehnsucht alle Selbstachtung, allen Selbstwert, und die eigene innere Sicherheit verdrängt hat.

Je härter die psychische Drucksituation, desto schmerzvoller zeigt sich (in diesem Fall) der Zeh.

Die Gelenke übernehmen nun die Aufgabe des Lehrer, oder des Freundes, um aufmerksam zu machen, wo der Mensch schon in die Unbeweglichkeit gefallen ist und wo verändert werden darf.

Das Erstaunliche an einer Arthrose ist immer wieder die Beobachtung, das in einem seelisch ausgeglichenen Zustand oft eine veritable Beschwerdefreiheit vorherrscht, und zwar trotz niedrigerer Knorpeldicke, - in psychischen Drucksituationen sie dafür aber mit zum Teil heftigen bis kaum aushaltbaren Schmerzen einhergeht.


Schmerzen laden jeden ein, einmal hinzuschauen, hinzuhören. 
Fragen, die sich aus dem in diesem Beitrag angesprochenen Thema ergeben, und die sich selbst gestellt werden können, sind zum Beispiel: "Bin ich in einen Zustand der Unbeweglichkeit gefallen?" "Bin ich noch beweglich?" "Wie steht es um meine Freude?" "Ertrinke ich in Kummer?" "Wo und wie kann ich (wieder) mehr Beweglichkeit, auch in meinen Lebensweg einbringen".  "Gehe ich gut mir um?" "Wie steht es um meine Selbstachtung?", "Wie steht es um meinen Selbstwert?", "Wie steht es um meine innere, meine Selbst-Sicherheit?", "Wie steht es um meine weiblichen Anteile?"
."Wie steht es um meine männlichen Anteile?"

Welche Fragen kommen sonst noch in den Sinn? ...


Wenn der Körper spricht, dürfen wir es immer als eine liebevolle und weise Einladung verstehen doch mal körperlich, energetisch, emotional und seelisch hinzuschauen, hinzuhören, und die Aufforderung zur Korrektur anzunehmen, - schon deshalb, weil ein individueller Lebensweg in jeder Hinsicht übereinstimmend gegangen werden will, wenn es um ein Mehr an Reibungslosigkeit, Gesundheit, Wohlbefinden gehen soll.

"Auf meine Seele hören", auch das ist einer der Rufe in dieser sogenannten neuen Zeit, - und es klingt zugegeben so leicht. 

Ist es das wirklich auch für Dich? 

Eine andere Zeit beginnt, hat schon begonnen, - jeder Mensch, so denke ich, ist eingeladen so zu dienen, dass der Satz "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst" zu einer Welt aus mehr Achtung, Respekt, Frieden, Liebe führt. Es ist eine Zeit, die ganz offensichtlich noch mehr danach ruft für sich einzustehen, und Wohlbefinden, wie auch Gesundheit aus eigener Kraft und für die selbstregulierenden Kräfte, die in jedem Menschen wohnen, zu initiieren, zu stimulieren, und damit wachsen zu lassen.

Geist, Seele, Körper
Immer steht das "Informationsfeld" formgebend. Sprich der Körper adaptiert, - nimmt Form an.
Je mehr Dysbalance entsteht, desto mehr zeigt sich diese dann zuletzt immer auch körperlich.
Wer in diesem Bewusstsein ausgleichen, und damit also grundsätzlich Entlastung schaffen möchte, mag sich sicherlich neugierig und gerne mit den auf allen drei Ebenen zugrundeliegenden Themen auseinandersetzen. Neben physischen Lösungsansätzen und manuellen Techniken, geht es vor allem um das "Dechiffrieren" der körperlichen Botschaft, und die Überprüfung/Aktualisierung/Neuanpassung, Aufarbeitung der damit verbundenen eigenen (auch familiären) Themen, wie es prägende "Einstellungen" und Werte, oder Leitsätze/Leitmotive sind.
Dein Körper lädt Dich ein, die Botschaft zu "öffnen", sie tiefer zu verstehen, um dann das Wesentliche tun zu können.

Im neuen Jahr geht es weiter mit "Der Körper und seine Botschaften", - ich wünsche Dir eine schöne, besinnliche Adventszeit, und

Dir und Deinen Lieben ein friedliches Fest.


Im Blog findest Du weitere Artikel von "Der Körper und seine Botschaften", und im nächsten Artikel geht es um den "Zeigefingerzeh".

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Herzlichtvolle Grüße

Vera.