Die Macht der Kränkung
braucht die Wunden-Punkte
Eine Kränkung ist etwas, was einen Menschen tatsächlich krank machen kann.
Der Begriff kränken, also ‘jmdn. in seinem Selbstgefühl verletzen’, wird im ethymologischen Wörterbich wie folgt erklärt:
mhd.krenken ‘schwächen, erniedrigen, schädigen, zunichte machen’; Kränkung f. (15. Jh.). // krank Adj. ‘nicht gesund, leidend’, ahd.kranc ‘schwach’ (Hs. 13. Jh.), mhd.kranc ‘schwach, kraftlos, klein, schmal, gering, schlecht’
Was braucht es eigentlich für eine "ordentliche" Kränkung:
Eine entsprechende Situation, der kränkenden Person, oder Umstand/Bedingung, damit es zu einer Kränkung kommen kann, - eine verletzliche Stelle an der eine Kränkung greifen kann.
Eine Kränkung, wenn sie kommt, ist erschreckend. Ob Zurückweisung, Erniedrigung, Herabsetzung, Abwertung, - der Körper reagiert entsprechend, es ist ein Schreck oder sogar Angriff, der entsprechende körperliche Reaktionen auslöst.
Ab und in einem bestimmten Ausmaß kann Kränkung tatsächlich zu Krankheit führen, sie auslösen, oder eine bestehende Krankheit verschlimmern. Im Laufe des Lebens kann der Körper immer dann, wenn wieder eine Kränkung (Entwertung) erfolgt, erneut in gleicher Weise, wie dann bereits gehabt, somatisch reagieren. Es geht also darum, zu erkennen, welche Kränkungssituation schon einmal gegeben war, die bei erneuter Kränkung die einsitge Krankheit auslösen oder anfachen kann.
Körperliche Reaktionen auf Kränkungen sind zunächst vor allem als Verspannung zu bemerken.
Wunden-Punkte
Vom Lateinischen aus (pungō <pungere, pupugī, pūnctum) übersetzt sich Punkt als Stich, stechen, beunruhigen, kränken, quälen, - auch Beifall und Urteil.
Sie schmerzen, sind manchmal regelrechte Knubbel, überempfindlich obendrein, und ähneln manchmal ernsthaften Krankheiten, - „böse“ Gedanken. Sie sind in der Lage mikro-klein, aber auch als ganz großflächige Schmerz-Regionen in Körper aufzuscheinen, - und wiederum dann Denken auszulösen, welches dann zu, Gedankenloop wird, den Kopf bis zum Platzen hin überfüllt und den Menschen damit in Über-Spannung und damit Überladung befindlich hält.
Blockade, - Stau und Behinderung. Ganz offenbar eine Art Fesselung aus irgendwie vibrierend tanzend schwingenden Strukturen, die die Nerven reizen. - Was ist damit ausgesagt, was bedeutet das?
Jede Sekunde, jede Minute, jede Stunde, jeden Tag, jede Woche, jeden Monat, jedes Jahr….
Stetig und stets gelangt der Mensch an einen Punkt, der schön oder schrecklich, und schmerzhaft sein kann.
Was heißt eigentlich Punkt, im Sinne von Leben als Bewegung.
Was bedeutet eigentlich Unterbrechung, und was ist der Unterschied zum Innehalten, welche Möglichkeiten wohnen dem inne?
Zugeben, Zugabe, Opfer bringen, Aufgabe - aufgeben. Was liegt diesen Begriffen zugrunde, wohnt diesen inne, und was heißt und bedeutet das im Zusammenhang mit Wunden - Punkten.
Was und wie lassen sich die Wunden – Punkte in Denken und Körper entladen, erleichtern und damit ebnen und lösen.