Der Körper und seine Botschaften - Schultern und Nacken, Bände sprechend

Zeit für erweitertes Bewusstsein, - Symptome verstehen.

Ein erster Schritt hin auf den Weg, wo die Rufe der Seele tönen.

Auweh! Morgens kaum aufgestanden, und schon schmerzten Schulter oder Nacken, und ließen sich kaum bewegen?

Vielleicht doch besser mit geschlossenem Fenster schlafen...? Oder war es gestern, und vielleicht doch bissl zuviel arbeiten mit dem Laptop auf den Knien?


Herzlich willkommen, hier bei mir im Schreibkontor.

Ich freue mich, dass Du heute wieder dabei bist. Mit meiner Beitragsreihe "Der Körper und seine Botschaften" lade ich Dich ein, mit mir einzutauchen in die Welt der Nachrichten aus dem Seelenbereich, der Sprache und Botschaften auch der Energetik.

Über Zusammenhänge in Seele, Emotion, Psyche, Geist und Körper zu schreiben, wie ich es in der Reihe "Der Körper und seine Botschaften" tue, - bedeutet, einem Teilgebiet der Medizin, in welchem es um die Wechselwirkungen zwischen Psyche („Atem, Hauch, Seele“) und Körper (von soma „Leib, Körper“) geht, Raum zu geben. Die sogenannte Psychosomatik beschäftigt sich mit den (meist unbewussten) psychischen Einflüssen und Prozessen, die im Menschen vonstatten gehen, und körperlich in Erscheinung treten. (Phänomene, Symptome, und Vorgänge).

Mit diesen Beiträgen möchte ich Dich darin bestärken, wahrzunehmen wie alles tatsächlich miteinander verbunden ist, und Dich in Sachen Erkenntnis für innere Wachstums- und Entwicklungschancen zu inspirieren. Diese Artikel stehen daher im Rahmen Persönlichkeitsentwicklung begleitend -, sie ersetzen nie ärztliche, heilpraktische, psycho- oder physiotherapeutische Beratung oder Behandlung.


Es ist der Körper als Überbringer "geschaffener Manifestationen", der einlädt anzuschauen, anzuhören, zu fühlen, und am Ende wieder etwas mehr über sich selbst verstanden zu haben, und noch vollständiger, und wieder ein Quantum gesünder zu sein.

In der heutigen Zeit ist das manchmal sehr viel mehr als eine Option. Denn das Bewusstsein für Gesundheit und Krankheit hat vor allem in den letzten Jahren Aufwind bekommen.

Oft sind bei Schulter- oder Nackenschmerzen tatsächlich Verspannungen der Muskulatur die Übeltäter, gerade nach einer ungewohnten, oder kraftanstrengenden Tätigkeit, bei der die Schulter angespannt wird.

Aber auch wenn eine Angstsituation bestand oder andauert, bei Stress, der schon länger besteht, andauert, und sich breit gemacht hat, dann verspannen sich Kopf, Nacken, Schulter..

Ob Unfall, ein körperliches, seelisches, emotionales Trauma, oder eine angeborene Fehlhaltung, auch Schultern und Nacken verstehen es, sich zu artikulieren. Sie beginnen mit dem Menschen zu "sprechen". Und wenn es sein muß eben auch dauernd.

Besonders interessant wird das, wenn so etwas stilles, wie zum Beispiel ein lang vorhandenes Minus in Sachen Selbstwert sich so verfestigen hat können, dass es pathologisch wurde, und mit Wirkung auf die Haltung im weiteren Verlauf Beschwerden und ständige Schmerzen auslöst. -

Und damit sind wir mitten im heutigen Verständnis und Selbstverständnis a) von der Belastbarkeit eines Menschen, b) von der Wertigkeit eines Menschen, c) Gewichtungsverlagerungen hinsichtlich äußerer Zwänge und Notwendigkeiten (funktionieren, existieren) und der Verantwortung, auch Entmündigung diesbezüglich, zu Lasten der Selbstverantwortung, Selbstverantwortlichkeit, und damit auch dem Selbstwert, Selbstbewusstsein, und der Selbstfürsorge.

Schulter und Nacken, und selbst der Kopf sprechen in diesem Zusammenhange Bände. Und vielleicht findest Du hier schon in einem oder mehreren der angesprochenen Punkte eine Übereinstimmung.



Zunächst einmal zur Anatomie der Schulter:

Im menschlichen Körper ist sie das beweglichste Gelenk. Das Hauptgelenk der Schulter (ein Kugelgelenk) ermöglicht viele verschiedene Bewegungen in unterschiedliche Richtungen. Die wichtigsten Knochen am Schultergelenk sind das Schulterblatt (Scapula), der Oberarmknochen (Humerus) und das Schlüsselbein (Clavicula).

Das Schultereckgelenk (Acromioclaviculargelenk) verbindet Schlüsselbein und Schulterblatt, trägt dazu bei, die Schulter zu stabilisieren. Es ermöglicht unter anderem das Heben und Senken des Armes über den Schultergürtel hinweg.

Das sogenannte Sternoclaviculargelenk ist die Verbindung zwischen dem Schlüsselbein und dem Brustbein und ist wichtig für Übertragung von Kräften zwischen dem Oberkörper und den Armen. Es ermöglicht auch das Anheben der Arme über den Kopf.

Zwischen dem Schulterblatt und der Rumpfwand (Thoraxwand) befindet sich keine Gelenkverbindung im herkömmlichen Sinne. Stattdessen gibt es eine Vielzahl von Muskeln, Sehnen und Bändern, die das Schulterblatt stabilisieren und seine Bewegungen steuern. Diese Verschiebeschicht zwischen Schulterblatt und Rumpfwand (Thoraxwand) ermöglicht eine komplexe Bewegungs-koordination.


Leben ist Bewegung ist Leben.

So wie die Schulter das beweglichste Gelenk im Körper des Menschen ist, so steht sie auch insgesamt mit dem bewegten Leben des Menschen in Verbindung. Hier zeigt sich ein Kontakt zu seinem tiefsten Inneren, und seiner Beschaffenheit. Die Schulter steht für die Fähigkeit Verantwortung tragen zu können, kraftvoll zu sein, oder auch, sich zur Wehr zu setzen und wehrhaft zu sein. Sie zeigt, ob diese Kraft weniger zur Verfügung steht, aber sie zeigt auch, ob vielleicht dafür dann die nötigen Ecken und Kanten vorhanden sind.

Die Schultern (mit Verlängerung der Arme) sind die Tragflächen, mit denen der Menschen"vogel" es schafft, entweder eher vergnügt und mit Leichtigkeit, oder eher wie ein Lastentransporter durch das Leben zu segeln, und alle Dinge zu "händeln".

Schon die angesprochene Breite der Schultern findet hier deutliche Worte. Gegebenenfalls zeigt das darauf, dass der Träger es mit Bewegung/Bewegungen aufnehmen kann, oder es durchaus schafft sich auch mal in den Weg zu stellen. Gleichzeitg geht es dann aber auch darum, aufzupassen und achtzugeben in Sachen Überlastung, so wie es aufgebürdete Verantwortung, Zuständigkeit, und einiges anderes mit sich bringt.

Die Schulter und die damit verbundene Haltung zeigt auch an, ob ein Mensch ein gesundes Selbstwertgefühl hat, oder ob er ein Minderwertigeits-Thema mit sich herumträgt, welches zur Lösung drängt; - ob er dazu neigt, den Kopf einzuziehen, oder wenn es sein muß hartnäckig zu bleiben, vielleicht zu hartnäckig, und dickköpfig obendrein. Die bekannte Redewendung "mit dem Kopf durch die Wand wollen", "Stur-" oder "Dickköpfigkeit" spricht davon.

Schmerzt der Nacken, geht das oft mit weniger Beweglichkeit einher, - im schlimmsten Fall ist alles wie blockiert. Es zeigt sich darin eine festgefahrene Haltung, auch innere Themen, die geneigt machen, den Kopf einzuziehen, weil sie einem zu unangenehm im Nacken sitzen.

Auch Angst oder fehlendes Selbstvertrauen lässt einen Menschen „den Kopf einziehen“. Das Zuviel an "Nackenschlägen" ist nicht nur schmerzhaft, sondern führt auch dazu, dass der Mensch "Kopf und Schultern hängen lässt". - Im Körper zeigt es sich.

Der Mensch macht sich klein, statt erhobenen Hauptes in seiner Kraft ruhend seinen Platz einzunehmen, - ein Zeichen, dass es höchste Zeit ist, Selbstsicherheit zu entwickeln, damit er sich wieder aufrichten, und in der Welt behaupten kann.


Wenn einem der Kopf "raucht"

Dann ist sprichwörtlich Energie gestaut, die eigentlich durch den Nacken (auch über Hals, und Schultern) in den Körper zu fließen hätte, damit dieser zur Tat schreiten, in Aktion gehen, und handeln kann. Ist der Nacken aber steif, dann verbleiben die Ideen und Gedanken im Kopf, und kreiseln dort herum, bleiben ungelebt, wie unerfüllt. - Zuviel Rauch um Nichts, und nur wenig Umsetzung.

Der Nacken muß all das dann sprichwörtlich ertragen.

Und nicht er allein, denn auch auf Hände und Füße wirkt eine solche Blockade: Es fehlt die Energie für den Schritt um ins Handeln zu kommen, es fehlt einem der Kopf dafür. "Ich hab jetzt nicht den Kopf dafür", heißt es dann.

Der Kopf steht für Gedanken, Träume, Bewusstsein, – und wird vom Nacken nicht nur getragen, sondern von ihm und den Schultern mit dem Körper verbunden, mit welchem die eigene Identität verkörpert wird. Hier wird einmal mehr deutlich, dass und warum Kopf, Nacken, Schulter, Körper am besten in Einklang sein sollten.

So sind auch der Nacken und der Hals Sprachrohre, die verkünden, ob Kompensation des Selbstwerts, Halsstarrigkeit, Stolz, oder Nackenschläge gerade oder längst überhand genommen haben, - ob ein Zuviel an Verantwortung keine anderen Blickwinkel mehr zulässt, und das Zuviel an Bürde dazu führt den Kopf hängen zu lassen. Eine Sprach- und Wortlosigkeit, mit nur mehr nötigsten Handgriffen folgt dann häufig auf dem Fuße..

Denn auch die Art und Weise wie Gedanken durch den Kopf gehen (die durch Hals, und damit Stimme und Sprache ausgedrückt werden) steht eng verbunden mit den Schultern, dem Nacken, dem Kopf, Händen, auch Füßen, und sogar Organen des Körpers.


Fazit: Der Nacken ist also im wahrsten Sinne des Wortes ein echter Knotenpunkt, - und im Sinne der Wirbelsäule sehr empfindlich.

Mit ihm bekommt ein Mensch Freiheit. Es ist die Freiheit, den Kopf in ganz verschiedene Richtungen zu drehen, den Blick dahin noch weiter schweifen zu lassen, Ansichten zu gewinnen, ohne dass deshalb gleich der Rest des Körpers seine Ausrichtung ändern muß.

Ohne den Nacken kein Kopfheben, kein sich-umsehen, und ohne ihn auch kein hingebungsvolles, oder demütiges Absenken.

Ohne seine Beweglichkeit also auch wenig Chance, verschiedene Seiten von Angelegenheiten zu betrachten. Und darin zeigt sich dann andererseits auch Hartnäckigkeit, fehlende Flexibilität, oder Starrheit in der Art zu Denken.

Wenn der Nacken durch Steife spricht, ist es auch eine Einladung: Den Blick und die Blickrichtung zu erweitern, etwas aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, und damit auch innerlich wieder etwas beweglicher und flexibler zu werden.


Sowohl in der TCM als auch der Ayurveda sind die Schultern mit wichtigen Organen wie vor allem Herz, Leber, Darm in Verbindung, und durch die Halsregion auch Schilddrüse, und Stimmbänder.

Stimmt die Balance der Kräfte im Menschen, dann stimmt es in den Organen, und umgekehrt, stimmt es in den Organen, dann stimmen die Kräftverhältnisse. So fügen sich Bilder, wo im Bild eines beispielsweise zu stolzen Menschen, dieser gleichzeitig kalt und engherzig (Herzbezug), aber auch griesgrämig, und vielleicht aggressiv oder schnell wütend (Leberbezug) erscheint. - Oder das Bild eines Menschen, der im Grunde voller Minderwertigkeitsgefühle steckt, und in einer solchen Art und Weise sein inneres Geknicktsein so kompensiert, dass er den Kopf starr oben erhoben trägt, und damit ebenfalls Verspannungen erzeugt, die ein Engegefühl in seiner Herzgegend auslösen. Immer kann all das auch pathologisch werden, und weiteres auslösen. Denn nach und nach führt das Eine zum Anderen, alles steht miteinander in Verbindung. Ein betroffenes Gebiet kann sich umfassend ausweiten mit der Zeit, denn noch mehr wird betroffen sein.


Schmerzen laden ein hinzuschauen, hinzuhören. Sie können laut alter Lehren auch aufzeigen, welche Organe schon mit im Boot sind. So heißt es zum Beispiel, dass die schmerzhafte  Seitwärtsbewegung (Beuge des Kopfes zu den Schultern) mit dem Dickdarm und/oder Gallenblasenleitbahn in Verbindung steht. Schmerzen bei der Drehbewegung des Kopfes links oder rechts mit der Gallenblasenleitbahn, Schmerzen beim Beugen des Kopfes zum Brustbein oder in den Rücken mit Blasen-, Gallenblasen-, und Magenleitbahn. Wenn die Arme beim vorwärts- und aufwärtsbewegen wehtun, dann steht auch das mit dem Dickdarm in Verbindung. Und wenn das Führen der Arme hinter den Rücken erschwert ist und wehtut, dann ist das ein Hinweis auf Lunge und Dünndarm, die geschwächt sind.



Fragen die sich selbst gestellt werden können sind zum Beispiel:
Bin ich bereit alles anzunehmen, was auf mich zukommt? Hab ich Bewegungsenergie oder überfordere ich mich dahingehend? Habe ich Angst vor Nähe? Habe ich Sehnsucht nach stabilen Beziehungen? nd?

Ziehe ich (zu schnell) den Kopf ein? Bin ich hartnäckig (genug)? Bin ich ein Dickkopf? Sitzt mir jemand im Nacken, oder hängt mir Etwas im Nacken? Will ich (zu sehr) mit dem Kopf durch die Wand? Hab ich zu sehr gebuckelt? Bin ich gebeugt von für mich zu schweren Lasten im Leben? Bin ich (zu) ängstlich? Fehlt es mir an Unterstützung? Kenne ich meine unerfüllten Träume? Weiß ich (schon wieder) nicht, wo mir der Kopf steht? Bin ich bereit Verantwortung, und wieviel davon zu übernehmen? Raucht mir der Kopf? Brummt mir der Schädel? Wie steht es um mein Selbstwertgefühl (gerade, - grundsätzlich)? Fühle ich mich zu sehr beeindruckt?  Fehlt mir die Perspektive? Nehme ich eine Niederlage (zu) persönlich? Kann ich Nackenschläge verkraften`? Trage ich mich mit Verletzungen, die mich dazu bringen, mich klein zu machen? Bin ich "geknickt"? Stimmt der eingeschlagene Kurs? Muß, oder sollte eine Neuausrichtung stattfinden? Kreisen mir ständig Gedanken im Kopf herum?

Welche Fragen fallen noch ein?



Gehst Du Deinen eigenen Weg im Vertrauen

Wenn der Körper spricht, dann dürfen wir es immer als eine liebevolle und weise Einladung verstehen, körperlich, energetisch, emotional und seelisch hinzuschauen, hinzuhören, und die Aufforderung zur Korrektur anzunehmen, - weniger weil ein Mensch an sich schlecht ist, oder schlecht lebt, sondern weil ein individueller Lebensweg in jeder Hinsicht übereinstimmend gegangen werden will, und letztlich muß, geht es um mehr Reibungslosigkeit, Gesundheit, Wohlbefinden. 

"Auf meine Seele hören", das auch ist einer der Rufe der sogenannten neuen Zeit, - und das klingt zugegeben so leicht. 

Ist es das wirklich auch für Dich? 

Eine andere Zeit beginnt, hat schon begonnen - und jeder Mensch, so denke ich, ist eingeladen, sein Bewusstsein etwas mehr dahin zu lenken und auszurichten. Es ist eine Zeit, die noch mehr bewusst macht, wie wichtig es ist für sich einzustehen, und Wohlbefinden, wie auch Gesundheit aus eigener Kraft und für die selbstheilenden Kräfte, die in jedem Menschen wohnen, zu initiieren, zu stimulieren, und damit wachsen zu lassen.

Geist, Seele, Körper
Immer steht das "Informationsfeld" formgebend, sprich der Körper adaptiert, - nimmt Form an.
Je mehr Dysbalance entsteht, desto mehr zeigt sich diese dann zuletzt immer auch körperlich.
Wer in diesem Bewusstsein ausgleichen, und damit also grundsätzlich Entlastung schaffen möchte, mag sich sicherlich neugierig und gerne mit den auf allen drei Ebenen zugrundeliegenden Themen auseinandersetzen. Neben physischen Lösungsansätzen und manuellen Techniken, geht es vor allem um das "Dechiffrieren" der körperlichen Botschaft, und die Überprüfung/Aktualisierung/Neuanpassung, Aufarbeitung der damit verbundenen eigenen (auch familiären) Themen, wie es prägende "Einstellungen" und Werte, oder Leitsätze/Leitmotive sind.

Dein Körper lädt Dich ein, die Botschaft zu "öffnen", sie tiefer zu verstehen, um dann das Wesentliche tun zu können.


Herzlichtvolle Grüße

VERA


Lese hier auch "Der Körper und seine Botschaften" -  Wenn die Hände sprechenWenn Knie sprechen,und wie die Füße sprechen

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